Wir treten ein für eine offene, vielfältige und menschliche Stadt Neubrandenburg
Deutschland kann etwas tun, um die Not einiger Flüchtlinge zu lindern, indem es dauerhaft besonders schutzbedürftige Personen aus Krisenregionen aufnimmt! Dieses Verfahren wird in der Fachsprache Resettlement (Neuansiedlung) genannt.
Deutschland ist bislang noch kein Resettlementstaat. Doch auch die Bundesrepublik hat im Laufe ihrer Geschichte mehrfach Gruppen von Flüchtlingen aufgenommen. Ende der 1970er Jahre fanden zum Beispiel 26.000 vietnamesische "Boatpeople" eine dauerhaft sichere Aufnahme in Deutschland.
Ein breites Bündnis von Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen fordert, dass Deutschland jedes Jahr ein Kontingent an Flüchtlingen aus den Erstzufluchtsstaaten aufnimmt und integriert. Dabei sollen die aufgenommenen Flüchtlinge einen dauerhaft sicheren Aufenthaltsstatus mit allen sozialen Rechten zur Integration (Recht auf Wohnung, Recht auf Arbeit, Ausbildung und Arbeitsförderungsmaßnahmen, Anerkennung vorhandener Bildungsabschlüsse, Recht auf Freizügigkeit, u.a.) erhalten.
Resettlement kann ein deutliches Signal setzen!
Wir, die Unterzeichnenden, rufen dazu auf, die deutschlandweite Kampagne „Save Me- Eine Stadt sagt JA!“ zu unterstützen.
Wir fordern:
- Ein Ja! zum menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen!
- Ein Ja zu echtem Flüchtlingsschutz!
- Ein Ja zu einem offenen, lebenswerten und menschlichen Neubrandenburg!

